FILMPALAST

Augsburg (Bayern) , Maximilianstr. 30

eröffnet: Ende 40er-Jahre
geschlossen: 10.1.2001
Sitzplätze: 1126 (1958 - 587+134 (1980)
Architekt: Vaeth und Weber, Augsburg  (Umbau 1955) - Carl Weber (Umbau 1973)
Betreiber: Willy Koch & Ernst Gutsch (Ende 40er-Jahre -mind.1997)

Augsburgs Filmpalast (Filmtheatergesellschaft Augsburg, Willy Koch und Ernst Gutsch KG.) wird ab Juli für mindestens vier Wochen seine Pforten schließen, um eine umfassende Erneuerung durchführen zu können. Das Theater erhält eine neue Bedachung an Stelle der alten, die seit Kriegsende nur provisorischen Charakter hatte, und eine neue Bestuhlung, Hochpolsterung vom ersten bis zum letzten Platz. Mit „Oase" spielte das Theater, als zweites Augsburger Großfilmtheater, erstmals einen CinemaScope-Film. Die CinemaScope-Einrichtung besorgte Siemens-Klangfilm München.
Quelle: Der neue Film 54/1955
Augsburgs Filmpalast (Filmtheatergesellschaft Augsburg Willy Koch und Ernst Gutsch KG.) hat nach einmonatiger Pause wieder seine Tore geöffnet. Aus den bisher 1000 Plätzen sind nach einer durchgreifenden Renovierung durch Vorziehen des Balkons 1200 geworden. Die neue Bestuhlung ist hochgepolstert; die Seitenhallen wurden vergrößert. Moderne Beleuchtungskörper schaffen in dem in Gelb, Blau und Weiß gehaltenen Theaterraum indirekte Beleuchtung und überraschende Farbeffekte. Die erweiterte Bühne hat eine 13 Meter breite, moderne Miracle Mirror Screen-Leinwand erhalten. Die Architekten Vaeth und Weber, Augsburg, und der Konstrukteur Dr. Enders, Haunstetten, zeichnen für den Umbau verantwortlich. Die technische Einrichtung besorgte Siemens-Klangfilm München, die Ausstattung mit Acella Alkor München, die neue Leinwand lieferte die Mechanische Weberei Lippspringe, die Bestuhlung Löffler, Stuttgart.
Quelle: Der neue Film 74/1955
Augsburg größtes Lichtspieltheater, der 1200 Personen fassende Filmpalast (Filmtheatergesellschaft Augsburg, Willy Koch und Ernst Gutsch KG}, wird verkleinert. Eine interessante architektonische Lösung teilt, in Balkonhöhe, das bisherige Haus in zwei große Räume, von denen der obere weiterhin Filmtheater (mit allerdings nur noch 800 Plätzen) bleibt, während der untere Raum Supermarkt wird, dem die großen Kelleranlagen zugute kommen, die bisher so gut wie brach lagen. Mit dieser Neuerung dürfte der Betrieb des Lichtspieltheaters auf lange Zeit gesichert sein.
Quelle: Film-Echo 20/1965
Nach mehrmonatigen Umbauarbeiten ist Augsburgs Filmpalast (Filmtheatergesellschaft Willy Koch und Ernst Gutsch KG) wiedereröffnet worden. Dos einstmals größte Filmtheater der Stadt - 1938 erbaut, 1944 zerstört, 1947 behelfsmäßig j eingerichtet, 1955 ausgebaut und modernisiert - ist durch das Einziehen einer Zwischendecke in Balkonhöhe geteilt worden. Unten ist ein Supermarkt eingezogen, oben hat sich der Filmpalast erneut etabliert. Aus den ehedem über 1100 Plätzen sind nun etwas über 750 geworden, die den heutigen Kapazitätsziffern entsprechen. Die ausnahmslos gepolsterten Sitzplätze sind so angeordnet, daß dem Zuschauer jede Bequemlichkeit geboten wird. Die Leinwand hat ihre bisherige Größe beibehalten, die Tonanlage ist verbessert worden. Die Ausgestaltung des Zuschauerraumes - nun der zweitgrößte Augsburgs - entspricht vorbehalrepräsentativen Anforderungen.
Quelle: Film-Echo 101/1965

ehemaliger Filmpalast um 2004

   

Die beiden Säle (links Saal 1, rechts Saal 2) 1974 (Bildquelle: Filmecho 69/74)

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