| KURHAUS - FILMTHEATER |
Augsburg -
Göggingen, Klausenberg 6
| eröffnet: | Dezember 1942 |
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| geschlossen: | ca.1972 |
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| Sitzplätze: | 420 (1948) - 386 (1962) |
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| Architekt: | Adolf Schmid (Umbau 1948) | ||||
| Betreiber: |
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| Im
schönen Kurhaus Göggingen wurden bereits seit 1942 Filme gezeigt.
Innerhalb von 2 Monaten wurde aus dem ehemaligen "Palmenhaus" ein
Filmtheater, das vorerst 400 Sitzplätze aufwies. Fürs erste
fanden täglich eine, am Wochenende 3 Vorstellungen statt. In der ersten
Vorstellung, die speziell für verwundete Soldaten organisiert wurde,
lief der Film "Die große Liebe". FK42294 Der etwas heruntergekommene Saal wurde dann 1948 ein modern und geschmackvoll eingerichtetes Filmtheater. Binnen sechs Monaten vollendete sie ihr Werk: Ein Kino mit 420 Plätzen, in Elfenbein, Beige und Weinrot gehalten. Ihr Ratgeber war der Architekt Adolf Schmid. Besonders liebevoll ausgestattet war das große Foyer: Mit hellen Eichenholzmöbeln und kobaltblauen Vorhängen war es sehr stilvoll dem Charakter der Gegend angepaßt. Die Bauer-Kofferapparturen im Vorführraum waren - erstmals in Bayern - mit stationarem Lampenhaus versehen. Der gepflegten Ausstattung entspricht eine erlesene Programmgestaltung. Mit sicherem Geschmack wählte die tatkräftige Besitzerin neben neuen Filmen gerne solche, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten waren. Die aufeinanderfolgende Vorführung von „Reise in die Vergangenheit" und „Carnet de Bal" gabzum Beispiel zu interessanten Diskussionen Anlaß: Diskrete Erziehung eines sehr empfänglichen Publikums zu vergleichender Kritik. N4817 Über das Kurhaus gint es einen Wikipedia-Eintrag. Mehr auch auf der Seite des heutigen Parktheaters. Dort ist auch beschrieben, das das Haus in der Nachkriegszeit baulich starrk verändert wurde. Zwischenzeitlich gab es in Göggingen zwei größere Kinos nebeneinander: Das "Parktheater" und die "Kurhaus-Lichtspiele". Ersteres müsste - wenn die Hausnummern gleich geblieben sind" im Gasthof "Zum Ochsen" gewesen sein. Anfang der 1950er-Jahre werden in den Kinoadressbüchern sowohl die "Kur-Lichtspiele" von Frau Niederhofer als auch das "Kurhaus.Filmtheater" mit Ernst Modes als Betreiber genannt. Etwas verwirrend - Frau Niedermhofer scheint also in den "Ochsen" gewechselt zu haben. Grund hierfür war der Kauf des Kurhauses durch den früheren Pächter Ernst Modes. Ob der Kinobetrieb bis zu dem auf der Homepage erwähnten Brand 1972 aufrecht erhalten blieb, ist nicht sicher. Hier noch die Erinnerungen, die mir der mittlerweile 95-jährige Martin Eberle zusendete: "Das Kino im Gasthof „Ochsen“ Adresse Klausenberg 2 hat immer den Namen „Parklichtspiele“ gehabt. Die „Kur-Lichtspiele“ (kurz KurLi) wurden erst 1948 nach der Währungsreform im Juni eingerichtet. Sie waren im Kurhaus im großen Saal, in dem jetzt das PARKTHEATER Aufführungen hat. Als jetzt 95-jähriger war ich natürlich in beiden Kinos. Leider weiß ich nicht, wann die beiden Kinos ihre Vorführungen eingestellt haben." Hier eine aktuelle Ansicht aud Street View. |
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