Am
16. September 1950, zwei Wochen nach der Eröffnung des „Metro im Pfau“,
kam es auch im benachbarten Dortelweil, was seinerzeit eine eigene
Gemeinde war und erst 1972 Stadtteil von Bad Vilbel wurde, zur
Eröffnung eines Kinos bzw. von Saal-Lichtspielen. Beheimatet waren die
„Lichtspiele Dortelweil“ im Saalbau Steul in der Obergasse 8, den die
Familie Steul betrieb. Hier handelte es sich - wie in
kleineren Ortschaften meist üblich - um klassische Saallichtspiele in
einem Veranstaltungssaal einer Gaststätte mit mobilen Stühlen;.
Kinofilme wurden nur gespielt, wenn keine anderen Veranstaltungen
waren. Im Laufe des Jahres 1952 schloss das Kino nach ca. zwei Jahren
Betrieb bereits wieder.
Vielen Dank an
Marko Karl für die Informationen. Sehr viel ausführlicher können Sie
die Geschichte des Kinos in seinem Buch Kinostadt Bad Vilbel - Marko
Karl - Bad Vilbeler Heimatblätter. ISBN: 978-3-00-082390-9
nachlesen!
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