METRO  IM  PFAU

Bad Vilbel (Hessen), Frankfurter Straße 64

eröffnet: 15.02.1929 (Pfau-Lichtspiele) - 01.09.1950 (Metro im Pfau)
geschlossen: 01.05.1930 (Pfau-Lichtspiele) - 04.10.1959 (Metro im Pfau)
Sitzplätze: 300 (1930) - 520 (1950) - 532 (1957)
Architekt:
Betreiber:
Ludwig Loew
Karl Erlenbeck und Ludwig Loew jun.
1929-1930
1950-1959
Kinoname: Pfau-Lichtspiele
neuer Kinoname: Metro im Pfau


Sowohl das Vor- als auch das Nachkriegskino waren die am kürzesten existierenden Lichtspielhäuser Bad Vilbels in ihrer jeweiligen Epoche. Das "Metro" zudem das Nachkriegskino, das infolge des Zuschauerschwunds ab Ende der 1950er-Jahre als Erstes wieder schloss. Wie sich aus dem Namen schließen lässt, handelte es sich beim "Pfau" um eine Gastwirtschaft, deren Saal zum Kino umfunktioniert wurde.

Die räumliche Dimensionen: Saal: 13,50 m x 19 m (Höhe: 5,50 m), Bühne: 6,70 m x 15,20 m, Balkon (ab 1928): 13,50 m x 5,70 m

Die technische Ausstattung: Projektoren: Askania / Verstärker: Lorenz, Erlenbeck (Eigenbau von Karl Erlenbeck, ab ca. Mitte der 1950er-Jahre) / Bild-/Tonsystem: Cinemascope (ab Januar 1955): 2.35 : 1 u. 2.55 : 1, 1 Kanal Lichton u. 4 Kanal Magnetton

Vielen Dank an Marko Karl für die Informationen. Sehr viel ausführlicher können Sie die Geschichte des Kinos in seinem Buch Kinostadt Bad Vilbel - Marko Karl - Bad Vilbeler Heimatblätter. ISBN: 978-3-00-082390-9 nachlesen!


Nach dem Kino „Metro im Pfau“ gab es (wieder) „Tanz im Pfau“ in der Frankfurter Straße 64 in Bad Vilbel. Über den Hof ging es zur Vorhalle des Kinos. Der Giebel hinten ist vom großen Kinosaal. Das Foto ist von 1962, kurz vor dem Abriss des Gebäudekomplexes. (Bildquelle: Stadtarchiv Bad Vilbel)

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Datum der Erstellung/letztes Update: 12.01.2025 - © allekinos.com