LIDO

Berlin - Kreuzberg, Schlesische Str. 15

eröffnet: Sommer 1951
geschlossen: 1964
Sitzplätze: 522 (1953)
Architekt: Valerian Wehn
Betreiber: Gerhard Kollat                                           1951-1957

FT Südost Krüger & Co (Gerhard Krüger) 1958-1964 

Das Lido wurde 1951 als eigenständiger Kinoneubau am Schlesischen Tor errichtet. Der zweigeschossige, an der Ecke abgerundete Bau ähnelt dem "Lux" in Neukölln. Ähnlich wie dort führte der Mauerbau 1961 zu einem rapiden Zuschauerschwund, dem die Schließung 1964 folgte.

In der Folge zog eine Rockerdisco in das Gebäude ein. Danach wurde es als Probebühne der Berliner "Schaubühne" benutzt. 2006 wurde es unter dem alten Namen "Lido" als Konzerthalle wiedereröffnet. Das Innere ist schlicht gehalten und nicht bestuhlt, lediglich die Wandleuchten könnten noch aus der Kinozeit stammen.. Am Äußeren kann man noch einiges verschönern... (Stand: 2006)

2012 sieht es dann auch schon besser aus. Der Eingang befindet sich jetzt offiziell in der Cuvrystraße 7 .

           
Ansicht 2006

     
Innenraum 2012

     
ehemaliges Lido 1975 und um 2014 (Bildrechte: Hans-Joachim Andree)


Saal 1951 (Bildquelle: Filmblätter 47/1951 )  

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Datum der Erstellung/letztes Update: 01.03.2019