REGINA

Berlin - Spandau, Pichelsdorfer Str. 116

eröffnet: Ende Juli 1958
geschlossen: 1969
Sitzplätze: 598 (1958)
Architekt: Heinz Groh
Betreiber: Walter Cartun

In der verkehrsreichen Pichelsdorfer Straße  errichtete Dipl. Architekt Heinz Groh  für die Lichtspieltheaterbetriebe Walter Cartun das 598-Platz-Theater "Regina".  Die freischwebend anmutende Form des Baukörpers ruhte an der Straßenfront  auf zwei großen V-Stützen. Er wurde in Stahlbetonbauweise erstellt und mit einem Stahlbinderdach und einer massiven Dachdecke überdeckt. Er befand fast sich an der Stelle, an der vor dem Krieg schon das alte "Regina", vormals "Concordia", stand.
Das zu ebener Erde angelegte Foyer war dreiseitig in ganzer Höhe von Glaswänden umschlossen und machte den Eindruck besonderer Weitläufigkeit. Die durch den einheitlich vom Vorplatz zum Foyer durchlaufenden  schachbrettartig verlegten Kunstsandsteinplatten- Fußboden unterstrichen wurde.
Die sanft ansteigende Bestuhlung  bot ausgezeichnete Sicht auf die 110qm große matallische Projektionsfläche. Das Haus besess eine vollautomatische Klimaanlage, Ölheizung und eine induktive Anlage für Gehörschädigte. Die Wände earen mit Edelhölzern verkleidet, die Bühnenfront  in Gelb mit schwarzen Mustern gehalten.
Das "´Regina" war - die Beteiligungstheater mitgerechnet - Walter Cartuns achtes Theater, von denen vier in Berlin, zwei in Kaiserslautern und zwei in Hamburg betrieben wurden.

 
Bildquelle: Filmblätter 41/58


Vielen Dank an Michael Kautz  für das untere Bild

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