RHEINSCHLOSS

Berlin - Schöneberg, Rheinstr. 60

eröffnet: 15.03.1912
geschlossen: 1975
Sitzplätze: 488 (1950) - 472(1962) - 450 (1967)
Architekt:
Betreiber: Felix Borghard        1912-1947
Gertrud Borghard    1947-mind.1962
Arthur Ludwig         mind.1965-mind.1967

Seltenes Filmtheaterjubiläum 40 Jahre Rheinschloß Berlin Nicht viele Filmtheater gibt es in Deutschland, die auf ein 40jähriges Bestehen zurückblicken können. Zu ihnen gehören die Rheinschloß-Lichtspiele in Berlin-Friedenau. Am 15. März 1912 wurden sie eröffnet. Bis zu seinem Tode im Jahre 1947 war Felix Borghard, der Begründer des Hauses, in dem für die Entwicklung des deutschen Films bedeutsamen Berliner Bezirk Steglitz-Friedenau der Leiter des „Rheinschloß". Nun führt seine Witwe, Frau Gertrud Borg-hard, das Haus, das zur Zeit seiner Eröffnung weit und breit das einzige Kino und auch eines der ersten Tonfilmtheater war. Ein Asta-Nielsen-Film stand am Eröffnungstag auf dem Programm, die Tonfilmzeit leitete der Albers-Film „Die Nacht gehört uns" ein. Das geschmackvoll renovierte Theater, das rund 500 Plätze faßt, hat sich ein festes Stammpublikum geschaffen, das durch seine Treue der unermüdlichen Tätigkeit der jetzt sechzigjährigen Gertrud Borghard dankt. Mit Geschick gestaltet sie den Spielplan. Der vorbildlichen Filmtheaterleiterin Gertrud Borghard wünscht „DER neue FILM" weiterhin erfolgreiche Arbeit zum Besten des Films und zur Freude ihrer Besucher.
Quelle: Der neue Film 20/1952



ehemaliges Rheinschloß 1975 (Bildrechte: Hans-Joachim Andree)

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