LUPE  1

Braunschweig (Niedersachsen), Gördelinger Str. 7

eröffnet: 15.10.1949
geschlossen: April 2003
Sitzplätze: 503 (1950) - 500 (1957) - 450 (1961) - 445 (1965) - 366 (1971) - 303 (1980)
Architekt:
Betreiber:
Regina-Filmtheater GmbH, Gf: Max Meyer
Regina-Filmtheater GmbH, Gf: August Sander u. Wilhelm Bredemeier
Kurt Schiele KG
Nord-Film-Verleih
Neue Filmkunst Walter Kirchner
Ernst Liesenhoff, München
Hans-Joachim Flebbe
1949-1950
1952-1958
1959-mind.1965
mind.1971-1972
1973-
mind.1978-1981
1982-2003
Kinoname: Regina




neuer Kinoname: Lupe 1



Das 1949 gegründete "Regina" war das Nachfolgekino - wenn auch an anderem Platz - der "Eulenspiegel-Lichtspiele", die geschlossen werden mussten, um einer Turnhalle wieder zu ihrem ursprünglichen Verwendungszweck zu führen.   W5043 

Am 1. Januar 1965 folgte die Umbenennung des Kinos in „Studio für Filmkunst“. 1966 erhielt das Kino den Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater für seine „ausgezeichnete Programmgestaltung“, worauf der Name des Kinos in „Regina – Studio für Filmkunst“ umgewandelt wurde. In der Folge bemühte man sich ab Ende 1967 besonders um junge Kinogänger zwischen 9 und 14 Jahren, für die im Rahmen des vom Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht entwickelten „Kuno“-Programms, geeignete Filme aufgeführt wurden.

Im Januar 1973 wurde das „Regina“ von der „Neue Filmkunst Walter Kirchner“ aus Göttingen übernommen, die bereits zehn „Lupe“-Kinos in Deutschland betrieb. Das Braunschweiger Kino war das elfte und führte ab 1974 den Namen „Die Lupe“. Das neue Konzept bestand beispielsweise in gedruckten monatlichen Programmen, Aufführung von Filmen in Originalfassungen, schnellem Filmwechsel sowie in der Aufführung verschiedener Filme am selben Tag zu unterschiedlichen Zeiten. 1982 übernahm der Unternehmer Hans-Joachim Flebbe die „Lupe“. Es folgten weitere Kinozukäufe in Braunschweig und anderen Städten (Cinemaxx). Ende April 2003 wurde „Die Lupe“ nach 54 Jahren wegen Unrentabilität geschlossen. Im ehemaligen „Lupe“-Gebäude befindet sich seit Mitte 2003 die „Komödie am Altstadtmarkt“.
Hier geht es zur Homepage des Theaters.

Quelle u.a: Wikipedia


Saal 1951 (Bildquelle: Filmecho 52/1951)

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Datum der Erstellung/letztes Update: 06.12.2021