PASSAGE - LICHTSPIELE

Coburg (Bayern), Mohrenstr. 19

eröffnet: Oktober 1950
geschlossen: 1972
Sitzplätze: 300 (1950) - 350 (1967)
Architekt: Schwarz & Obenauf, Coburg
Betreiber: Paula Hacker                                                                      1950
Grasser & Co., Nürnberg                                                    1951
Brunner & Co.                                                                    1953
Margarete Birnbaum, später auch W. Gutmnn und E. Jäger  1.10.1954-mind.1967      N5445

 Die Passage-Lichtspiele wurden als viertes Kino in der im Krieg nicht zerstörten Stadt im Oktober 1950 eröffnet.
Im Saal wurden 300 rotgepolsterte Sammetsessel eingebaut. Die Tonanlage stammte von "Südton" in München. Betreiberin war Paula Hacker, die bis zum Krieg ein 900-Platz-Theater im Sudetenland betrieb, und nach dem Krieg bereits in Schnay (Landkreis Lichtenfels) ein Theater aufgebaut hatte.  N5044
Bereits nach wenigen Monaten musste Frau Hacker aufgrund schweer Krankheit ihre Arbeit aufgeben. Die Nürnberger Firma Grasser & Co., welche bereits in Plattling die Isar-Lichtspiele betrieb, sprang dafür ein. Die Leitung lag in den Händen des alten Berliner Kinofachmanns H. Milewski, der bereits seit 1922 in der Branche aktiv war.


Bühne 1950 (Bildquelle: Der Neue Film 44/1950 - Schäfer-Hamer)

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