RÄDELSBURG - LICHTSPIELE

Dresden (Sachsen), Großenhainer Str. 146

eröffnet: 25.12.1927
geschlossen: Anfang 1981
Sitzplätze: 600 (1927/1950)
Architekt: Heinrich Färber
Betreiber:
Doll, München
Hugo Gierth
Willy, später Herbert Schulze
Walter Hirte, Magdeburg
1927-1928
1.8.1928-1933
1933-1938
1939-mind.1942
Kinoname: Rädelsburg-Lichtspiele


neuer Kinoname: Lichtspiele Großhainer Straße                                                      


Am ersten Weihnachtsfeiertag 1927 wurden in Dresden-Neustadt (Trachenberge) die "Rädelsburg-Lichtspiele" eröffnet. Färbereibesitzer Merbitz in München, ein geborener Dresdener, lies das Kino auf »einem Grundstuck in der Großenhainer Str. 146 errichten. Der Entwurf und die künstlerische Ausgestaltung des Neubaus stammten von dem Architekten Heinrich Färber, die Ausführung lag in den Händen des Baumeisters Ernst Leonhard.
Das in Hallenform erbaute Lichtspielhaus hatte lange Deckenkristalle. Kunstvoll war der Bühnenrahmen ausgeführt, in Gold, auf diese Weise einem goldenen Bilderrahmen ähnelnd. Eine Frischluftdruckanlage mit Warmwasser-Heizung sorgte für Ventilation und Heizung. Die Theaterleitung lag in den Händen des früheren langjährigen Leiters des "Olympia-Theaters", Herrn Gierth. Das Eröffnungsprogramm zeigte in recht interessanter Weise den Werdegang des Lichtspielhauses, und nach der "Deulig-Woche", dem Ceylon-Kulturfilm von Professor Lampe und dem Lustspiel "Es hat sich was um Mitternacht" lief als Hauptfilm der Henny-Porten-Film „Violantha". K271088+90
8 Monate später übernahm Herr Gierth das Theater dann selbst.  L28184
Nach dem Betreiberwechsel zu Walter Hirte hieß das Kino bis zur Schließung 1981 offiziell "Lichtspiele Großhainer Straße".
1945/46 dienten die Räume zeitweise als Quartier für russische Soldaten.
Viele Fotos finden Sie im Dresdner Stadtwiki

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Datum der Erstellung/letztes Update: 22.12.2020