ODEON

Düsseldorf -Unterbilk (Nordrhein-Westfalen), Martinstr. 34

eröffnet: 03.05.1928 - 01.01.1950 (Wiedereröffnung)
geschlossen: 12.06.1963
Sitzplätze: 520 (1930) - 495 (1940) - 576 (1950/1959) 
Architekt: Ernst Huhn (Einbau 1928) - Toni Spangenberg (Wiederaufbau 1949)
Betreiber:
Emil Köster
Martin Keller
Albrecht &Gerhard Königstein, M. Keller
Gustav Königstein
1928-1930
1930-1934
1934-1943
1950-1959
                                                                                                   

Das "Odeon" im Düsseldorfer Stadtteil Unterbilk wurde erstmals 1928 eröffnet. Es entstand aus dem Umbau eines Tanzsaales. 1943 fiel es dem Bombenkrieg zum Opfer.
Am Neujahrtag 1950  konnte das Kino nach dem Wiederaufbau erneut seine Pforten öffnen. In dem als Stahlkonstruktion erstellten Bau wurden im Innenraum graue Herakustikplatten als Decke und unterschiedlich farblich getönte grüne Heraklitplatten als Wände eingelassen, die durch eine braungetönte Holzverkleidung zum Parkettboden führten. Der Zuschauerraum, der ein sehr steiles Gefälle hatte, war 25,5m lang, 16,5m breit und 7,3 m hoch. Die Bestuhlung umfasste 576 Sitze, wobei die Logenplätze hochgepolstert waren. Der Bühnenrahmen hatte die Ausmaße 6,5x5mund wurde durch einen hellroten Vorhang zum Zuschauerraum hin abgeschlossen. Obwohl eine 3m breite Bühne vorhanden war, wollte man sich auf Kinovorstellungen konzentrieren. Der Bildwerferraum war mit zwei Ernemann-IV-Projektoren bestückt. Eröffnungsfilm war die Komödie "Käthchen für alles". Geplant waren auch Nachtvorstellungen. W5009
Die Betreiberfamilie Konigstein - auch von Anfang an Besitzer des Hauses - leitete ab 1940 auch das  " Metropol" in der Brunnenstraße. Nach der Schließung 1963 wurde der Saal zu einem Tanzlokal umgebaut.

zurück zur Liste Düsseldorf

zurück zur Liste Nordrhein-Westfalen

zurück zur Startseite