THALIA

Duisburg (Nordrhein-Westfalen), Wanheimer Str. 20-22 

eröffnet: 1932 - 1950 (Wiederaufbau)
geschlossen: ca. 1963
Sitzplätze: 222 (1933) - 878 (1950/1958) - 792 (1962)
Architekt: Josef Walbrück (Wiederaufbau 1950)
Betreiber: Clemens Klingen                        1932-1944 und 1950
Hermann Mechtenberg, Essen    1951-ca.1963

Das 1932 eingerichtete Kino wurde im Oktober 1944 restlos zerstört. 1950 war dan  der Wiederaufbau abgeschlossen.
Durch eine geräumige Kassenhalle mit anschließendem Foyer gelangte man in den Zuschauerraum. Helles Rüsterholz und rote Plüschsamt-Bespannungen, durch schmale Silberleisten wirkungsvoll unterteilt, gaben dem Raum, der Rang und Parkett aufwies, stimmungsvolle Wärme. Zwölf seitliche Beleuchtungskörper von 2 Metern Länge tauchten den Saal in ein angenehmes Licht. Ein besonderer Blickfang war das goldene Bühnenportal mit dem vorgelagerten Orchesterraum für 20 Musiker. Die Bühne ermöglichte auch Varieté-Vorstellungen. Die Kinosessel waren mit rotem Kunstleder gepolstert. Im Bildwerferraum standen zwei Ernemann-VII-B-Maschinen. N5050
Besitzer Clemens Klingen verpachtete sein Theater nach der Wiedereröffnung an Hermann Mechtenberg.

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