ANCARA  FILMBÜHNE

Enkirch (Rheinland-Pfalz), Weinstr. 320

eröffnet: 1952
geschlossen: zwischen 1971 und 1978
Sitzplätze: 286 (1952) - 278 (1971)
Architekt: Geratz, Aachen
Betreiber:
Max Schmidt
Max Schmidt Erben
1952-mind.1967
1971



Mit dem Spielfilm „Erpressung" eröffnete in Enkirch an der Mosel 1952 ein von dem Aachener Architekten Geratz in kurzer Bauzeit erstelltes Schmalfilmtheater seine Pforten. Das intim gestaltete 300-Platz-Theater wurde durch die Firma „Kiwe", - Rudolf Bergfelder in Köln-Sülz, mit einem Leitz-G-1-Tonschmalfilm-Projektor mit Avanti-Dia-Gerät und transportabler Telefunken-Tonanlage sowie einer Notbeleuchtungsanlage mit 24-Volt-Batterie und einem „Kiwe"-Notbeleuchtungs-schrank mit Ladeeinrichtung ausgerüstet. Projiziert wurde auf eine Ideal-Leinwand. Eine moderne Be- und Entlüftungsanlage stammte von der Firma Hochheim in München.  E5231 N5263

Die kostengünstige Schmalfilm-Variante dürfte Probleme bei der Filmbeschaffung und der Publikumsakzetanz mit sich gebracht haben. Ab 1954 wurde deshalb mit einem Bauer Solux II-Projektor auf 35mm-Film umgestellt. So hielt sich das kleine Landkino immerhin bis in die 1970er-Jahre.

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Datum der Erstellung/letztes Update: 29.01.2022