ASTORIA

Frankfurt - Bornheim (Hessen), Berger Str. 145 

eröffnet: 26.10.1952
geschlossen: 1963
Sitzplätze: 730 (1952)
Architekt: Ferdinand Wagner (nach Plänen von Heinrich Wink)
Betreiber: Geschwister Wink             1952-1963

In Frankfurts Bergerstraße, Verkehrsader durchs dichtbewohnte Bornheim, wurde 1952 das „Astoria" der Geschwister Wink, zugleich Inhaber des „Schwanen", eröffnet. Das Projekt entstand nach einem Plan des verstorbenen Heinrich Wink, der seit 1930 die Errichtung des „Astoria" betrieb, immer wieder jedoch vergeblich. Das neue Haus, als Zweckbau errichtet, zählte 730 Plätze. Architekt Ferdinand Wagner, Bad Soden, lagerte dem Ein-Rang-Zuschauerraum, bestuhlt von der Firma Schroeder & Henzelmann, ein großzügiges Vestibül vor, das sich zur Straße hin mit vier Doppelschwingtüren öffnet. Der Zuschauerraum war in den Farben Grau und Rot gehalten. Im Vorführraum standen Ernemann X- Maschinen, die Be- und Entlüftungsanlage stammte von Firma Monsun, die gesamte technische Einrichtung besorgte Kurt Kabaths Ton-Technik. „Pension Schöller" ließ die Bornheimer am Eröffnungstage in hellen Scharen ins „Astoria" strömen. N5284 E5244

1955 wurde das Kino auf CinemaScope umgerüstet.  N5566

Nach der Schließung 1963 wurde das Parkett vom Balkon mit einer Zwischendecke abgetrennt. Heute (2016) befindet sich ein Drogeriemarkt in den Räumlichkeiten.


 
Fotos von 1998
Vielen Dank an Thorsten Harwardt für die Bilder

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Datum der Erstellung/letztes Update: 07.02.2022