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Die „Filmbühne
Harheim“ wurde am 26. November 1955 von Georg Seipler (1918 –1994) in der
Nieder-Erlenbacher Straße (heute: Ecke Harheimer Stadtweg und Maßbornstraße)
eröffnete. Georg Seipler war in Harheim hauptsächlich als Bäckermeister bekannt,
der seine Bäckerei in der Homburger Straße 39 (heute: Korffstraße 39) hatte. Das
als Zweckbau in Hallenform errichtete Haus umfasste 344 Sitzplätze.
Filmtontechnik E. Dammeyer, Frankfurt, lieferte die kinotechnische Einrichtung.
Die Innenausstattung wurde von der Firma Joreck, Frankfurt, und die Bestuhlung
von Kamphöner, Bielefeld, besorgt. Die elektrotechnischen Anlagen installierte
die Firma Storz, Frankfurt. Zwei Philips-B-5-Maschinen mit HI-Lampen, eine
20-Watt-Verstärkeranlage und die Leinwand in den Maßen 8 x 3,50 Meter
ermöglichten die Vorführung von CinemaScope-Filmen mit Lichtton. Die Firma
Fischer-Leuchten stattete das Theater mit modernen Beleuchtungskörpern aus
E5575
Nach ca.
vier Jahren des Spielbetriebs wurde die Filmbühne Harheim bereits 1960 wieder
geschlossen (und auch später nicht wieder eröffnete).
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