REX

Frankfurt (Hessen), Kaiserstr. 62-64

eröffnet: 16.02.1912 - Januar 1952 (Rex)
geschlossen: 1977
Sitzplätze: 425 (1918) - 200 (1920) - 260 (1930) - 538 (1953) - 540 (1977)
Architekt: Hartschuh, Bartels und Schweitzer
Betreiber:
Eduard Kichhoffer & Zeutschel
Karoline Hoffmann
Vereinigte Lichtspiele Gf: S. Hoffmann
Josef Süßmeier
Georg Harle
Rex Kino GmbH Heribert Fröchte & Hans Ulbrich
Turmpalast GmbH
Rex Kino OHG
1912-1914
1914-1916
1918
1920
1921-mind.1942
1952-1955
1956-mind.1967
mind. 1971-1977
Kinoname: Luitpold-Lichtspiele




neuer Kinoname: Rex




Im Februar 1912 wurde dieses Lichtspieltheater an der belebten Kaiserstraße - schon damals die Kinomeile Frankfurts - eröffnet. Lange Zeit - auch während der Nazi_Diktatur - wurde das Haus von dem englischen Staatsbürger Georg Harle geführt. Erst 1933 wurde (als letztes Stummfilmtheater Frankfurts) auf Tonfilm umgestellt. Im zweiten Weltkrieg wurde das Filmtheater zerstört.

Erst im Januar 1952 wurde es als 52. Kino in Frankfurt unter dem Namen "Rex“ wiedereröffnet. Inhaber waren die Herren Heribert Fröchte und Hans Ulbrich. Erster gezeigter Film war der Film „Hallo Dienstmann!“. Das an der verkehrsreichen Kaiserstraße (damals noch Friedrich-Ebert-Straße genannt) gelegene neue Haus entstand in der Rekordzeit von 24 Tagen, wurde von den Architekten Hartschuh, Bartels und Schweitzer erbaut und verfügt über 538 Plätze, war also wesentlich größer als das Vorkriegskino. Der Eingang des Kinos war wirkungsvoll beleuchtet. Eine Passage führte in einen eindrucksvollen Vorraum und in ein großzügig angelegtes Treppenfoyer. Der Zuschauerraum des ranglosen, im ersten Stock gelegenen Theaters nutzte die architektonischen Möglichkeiten akustisch ganz hervorragend.  N5211

Am 25. Februar 1955 nahm das Kino seine neue CinemaScope-Anlage mit dem Film Die Gladiatoren" in Betrieb.Gleichzeitig wurde der Saal mit neuen Polsterstühlen ausgestattet. Mitgesellschafter war mittlerweile Herr Lubliner, das Kino hatte dadurch eine Kooperation mit dem "Turmpalast".   N5515

Nach Ende des Kinobetriebs zog meiner schwachen Erinnerung nach ein Sexshop in die Passage ein. Im ehemaligen Foyer (oder noch im Saal?) wurden genreübliche Filme gespielt.


Saal mit dem auffälligen Bühnenvorhang 1952 (Bildquelle: Der Neue Film 11/1952)

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Datum der Erstellung/letztes Update: 02.03.2023 - © allekinos.com