KINOCENTER

Bahnhofstr. 34

eröffnet: 19.10.1912
geschlossen: in Betrieb
Sitzplätze: 396 (1918) - 400 (1924) - 900 (1931/1956) - 1000 (1927) - 991 (1957) - 900 (1971) - 404/129/263 (1980) - 196/92/92/90 (2013)
Architekt:
Betreiber: Adam Henrich                                           1912-mind.1942  Kinoname: Lichtspielhaus
Gertrude Strohm, Frankfurt/M.                  mind.1949-1954
Adam Henrich KG Gf: Otto Geyer            1955-mind.1971
Theile GmbH (Kinopolis)                           seit mind.1978      neuer Kinoname: Kinocenter

Das "Lichtspielhaus" wurde im Oktober 1912 eröffnet und erfuhr 1927 seine erste große Vergrößerung mit der Aufstockung auf 1000 Plätze. Die Besucher gingen nun über rote Teppiche, mit denen Gänge und Saal ausgelegt waren, auf ihre Plätze. Die bequemen Mahagoni-Fauteuils  waren mit rotem Samt überzogen. Seit 1927 fungierte Otto Geyer als Geschäftsführer des Kinos.
Das Lichtspielhaus in der Bahnhofstraße. wurde so etwa 1974 zum Kino Center umgebaut, damals mit drei Filmtheatenr unter dem Dach. Und in den 80 'ern  wurde das Kino 1 einfach mit einer Geraden Wand geteilt - Das heutige Manhattan und das Graffiti aren entstanden. Der Charme der Kleinstkinos hält sich in Grenzen und es muß sich zeigen, ob sie sich nach der Eröffnung des "Kinopolis" 2013 langfristig halten können.
Quelle u.a: Volker Kratzenberg: Kino in Gießen,  Brühlscher Verlag 1983

Seit der Eröffnung des "Kinopolis" bietet das Kino ein Arthaus-Kontrastprogramm.


Bild von 2013


Bild von 2015





Broadway-Saal 2015

Casablanca 2016

Manhattan 2016



Lichtspielhaus

Vielen Dank an Peter Wörner für die Bilder und die Informationen

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