ALPENLICHTSPIELE

Gmund - Finsterwald, Tölzer Str. 130

eröffnet: 1952
geschlossen: ca.1960
Sitzplätze: 318 (1958)
Architekt:  
Betreiber: Frieda u. Paul Strobl                             1952-1955

Friedrich Pfistershammer                      1957-1958

Maria Pajor                                          1959-ca.1960

Obwohl für die Alpen-LS keine Anschrift angegeben ist, war es im kleinen Gmunder Ortsteil Finsterwald nicht schwer, das ehemalige, recht stattliche Kino an der Durchgangsstraße ausfindig zu machen. In dem Gebäude in der Tölzer Straße 130 befindet sich seit dem Jahr 2000 das Fitness-Studio Rehmer. Der große und hohe einstige Kinosaal blieb in der Grundform erhalten, wobei eine Galerie die Raumhöhe geschickt für zusätzliche Gerätschaften ausnützt.   

  • Die in der Zeit von nur sechs Wochen aus dem ehemaligen Stall- und Tennenbau eines zentral im Ort gelegenen Bauernhauses ausgebauten Alpen-Lichtspiele Finsterwald haben sich in den wenigen Wochen seit ihrer Eröffnung bereits gut eingeführt. Frieda und Paul Strobl verstehen mit einem ausgewogenen Spielplan vor allem die Sommergäste zu gewinnen, verfügen allerdings auch über ein nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtetes Theater. Es bietet 350 Besuchern Platz. Die Wände sind aus akustischen Gründen mit Holzfaserplatten verkleidet und in hellen Farben gehalten. Die neuen Ernemann-IX-Projektoren sorgen zusammen mit einer Zeiss-Ikon-Verstärkeranlage für gute Bild- und Tonwiedergabe. Quelle: Der neue Film 71/1952
  • Der Filmtheaterneubau „Alpen-Lichtspiele" in Finsterwald ist noch immer geschlossen. Nun hat die Brauerei Flötzinger-Rosenheim das zwangsversteigerte Haus erworben. Quelle: Die Filmwoche 37/1955
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    Vielen Dank an Michael Scharpf für die Bilder von 2011 und die Informationen

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