POSTHORN - LICHTSPIELE

Hannover (Niedersachsen,), Deisterstr. 66

eröffnet: 1920
geschlossen: um 1965
Sitzplätze: 314(1920) - 400 (1927) - 950 (1951) - 994 (1957/1965)
Architekt: A. Leissler, Hannover (Wiederaufbau 1951)
Betreiber: Familie Vellbringer       1920- Zerbombung im zweiten Weltkrieg

Heinz Bohle                 1951-mind.1965

Am alten Standort -der während des Krieges ausgebombten Posthorn-Lichtspiele in Hannover-Linden erbaute Herr Heinz Bohle vom Goethehaus-Filmtheater, Hannover, und der Schauburg, Ricklingen unter dem gleichen Namen ein neues modernes Lichtspieltheater. Der Architekt A. Leissler, Hannover, lieferte die Entwürfe, für die Innenausstattung sorgte der als Filmhase bekannte Architekt Otto Stein, Hannover. Der beige gehaltene Kassenraum wurde mit Wandfliesen verkleidet, der gemütliche Vorraum ist blau gehalten. Der Zuschauerraum faßt im Parkett und auf dem Balkon 950 Besucher. Aus akustischen Gründen wurden die beige-farbenen Wände mit rotem Stoff bespannt und die Decke mit kasettenförmig angeordneten Dämmplatten versehen. Das Gefälle steigt zur Bühne hin an und gewährleistet mit den schachbrettartig angeordneten Sesseln (Bahre, Springe) eine gute Sicht. Zwei Bauer B 5 Maschinen sorgen mit einer modernen Verstärkeranlage für eine vorbildliche Ton- und Bildwiedergabe. Die Stadt Hannover erreichte mit diesem, dem 32. Lichtspieltheater, die Zahl der Vorkriegstheater.

Quelle: Die Filmwoche 9/1951

Ansicht 1937

Vielen Dank an Torben Scheller für das Bild

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