HERZ - LI

Herzberg (Niedersachsen), Markt 5

eröffnet: 1920
geschlossen: um 1968
Sitzplätze: 450 (1930) - 420 (1956) - 376(1958) -344 (1967)
Architekt: Alfr. Goetsch, Hannover (Neubau 1956)
Betreiber: Karl Illmer                                    1920  L2037

H. Sülzbach                                  mind.1926-ca.1931

geschlossen                                   ca.1932-um1950

Liesel Rzehak                               1951-mind.1953

Familie Sommermayer                  1956-mind.1967

Das Kino befand sich in der zweiten Reihe. Im wohl ehemaligen Foyer an der Straße befindet sich heute ein geschlossenes Geschäft, am Saal diverse Anbauten. Nach der Gründung 1920 durch Karl Illmer scheint es um 1922 wieder geschlossen worden zu sein, um 1923 erneut zu öffnen.

Nach vollkommenen Abbruch der alten Herzberger Lichtspiele entstand auf dem gleichen Grundstück in Herzberg/Harz nach den Plänen des Architekten BDA Alfr. Goetsch, Hannover, ein völlig neues Haus mit 420 Plätzen. Der mit Solnhofer Platten und modern aufgeteilter Tapete ausgestattete Vorraum wurde durch den bestehenden Vonderbau zum Markt durchgebaut. Die Bühne erhielt 4,50 m Tiefe. Die wirkungs- und effektvolle Einrichtung des Zuschauerraums besteht aus blauer Acella-Wandbespannung in glatten und gefalteten Bahnen, weißer von schwarzen Leisten unterteilter Akustikplattendecke, Hoch- und Flach-Polstersesseln (Schröder & Henzelmann) und Fischer-Wandarmen. Siemens-Klangfilm, Hannover, sorgte für die technische Ausrüstung: Bauer-B-5-A-Maschinen mit HI 75, Vorverstärkergestell V 008 mit ES 10 als Vorbereitung für Magnetton, Bildwand Sonora-Supra 4X9,40 m und Klangfilm-Gleichrichter 2X60 Amp. für die Vorführung von Cinemascope - Lichtton. Die neuen Besitzer,. H. u. H. Sommermeyer (Capitol, Sarstedt, und Viktoria, Oberg) eröffneten das schmucke Haus mit dem Farbfilm „Königswalzer"
Quelle: Film-Echo 99/1956
 
 
 

Vielen Dank an Stefan Scholz die Bilder.

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