LICHTBURG

Höxter (Nordrhein-Westfalen), Hennekenstr.

eröffnet: 1959
geschlossen: ca. 1960
Sitzplätze: 350 (1950) - 365 (1953) - 377 (1960)
Architekt:
Betreiber:
Willy Engelke
Lichtspiele Mühlen KG  Gf: Wilhelm Sommer
Heuermann u. Dr. Thiele
1950-1956
1956-1958
1958-ca.1960
                                               


1950 eröffnete Willy Engelke im Saal des örtlichen Kolpinghauses mit der "Lichtburg" ein zweites Kino im Ort. Er ließ hierfür die Bühne des Saales mit Platten verkleiden und zu einem Bildwerferraum umgestalten, der zwei Bauer Sonolux-Projektoren  und Telefunken-Lautsprecheranlage enthielt. Das neue Filmtheater fasste 350 Personen. Eine Erweiterung war schon damals geplant.  W5027

Dieser Umbau fand dann Anfang 1953 statt.  Die nunmehr 365 Besucher fassende „Lichtburg" war danach nicht wiederzuerkennen. Der Zuschauerraum mit geschwungene Linien war blau-beige gehalten, die Decke war mit Silber abgesetzt und mit abstrakten Mustern verziert. Eine neue Balkon-Loge wurde installiert. Die farblich passende Bestuhlung war zum Teil gepolstert. Als Beleuchtung dienten Deckenleuchten und indirektes Licht. Vor der "Sonora"-Bildwand hing ein blau-grauer Vorhang. Im Bildwerferraum: Zwei Ernemann-VII-B-Projektoren mit SAF-Gleichrichter.  Zur (Wieder-)eröffnung wurde "Don Camillo und Peppone" gespielt.   E5312 N5323 W5312

1956 wurde das Kino auf CinemaScope umgestellt. N5646

Schon sehr früh - ca. 1960 - wurde das Kino geschlossen. Mittlerweile gab es drei weitere Kinos in Höxter und die Zuschauer begannen zu schwinden. Möglich ist auch, das der Kolpingverein Eigenbedarf hatte.


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Datum der Erstellung/letztes Update: 07.04.2021