CORSO

Köln - Kalk (Nordrhein-Westfalen), Kalker Hauptstr. 145-147 

eröffnet: 1911
geschlossen: ca.1995
Sitzplätze: 200 (1920) - 328 (1930) - 450 (1935) - 334 (1942) - 690 (1958) - 380 (1967) - 374 (1978)  - 200/30 (1991)
Architekt: August Liesenfeld (Umbau 1937) - Röhrig (Umbau 1949) - C. H. Isken und Ludwig Kreutzer, Düsseldorf (Umbau 1958)
Betreiber: Gustav Muhlack                            mind.1918-mind.1921  Kinoname: Viktoria
Heinrich Klumb, Köln- Höhenberg mind.1924-mind.1932  neuer Kinoname: Corso
A. Basten                                      mind.1934-1937
Eheleute Kopp                              1938-1942
Geschwister Schwarze                   1949-mind.1967
Josef Hütten & Co                         mind.1971-mind.1983
Hans Traum                                  mind.1987-1991?

..Das Theater ist in Beigetönen gehalten. Der langgezogene Zuschauerraum wurde mit Heraklitplatten versehen, die neben der neuesten Klangfilm-Tonapperatur für eine einwandfreie Tonwiedergabe sorgen. Die dekorativen Stablampen mit Pergamentverkleidung treten vorteilhaft in Erscheinung und geben eine stimmungsvolle Abwechslung in dem auf der Bühne sich konzentrierenden Raum. Der Vorführraum ist nach neuesten Gesichtspunkten ausgestattet und verbürgt eine mustergültige Vorführung in Bild und Ton. Die Außenfront wurde mit buntem Marmor verkleidet und ist mit der geschickten Raumnutzung für den Eingang eine wohltuende Abwechslung im Straßenbild...

Quelle: Rheinisch-Westfälische Filmzeitung vom 11.12.1937

Eines der ältesten Kölner Filmtheater, das Corso, eröffnete vor kurzem mit dem Film "Es war eine rauschende Ballnacht". Das 411 Plätze fassende Theater wurde nach den Plänen von Architekt Rühring erbaut. Die technische Einrichtung setzt sich aus AEG-Projektoren, Klangfilm-Tonanlagen, Verstärker, Dia-Bildwerder, Doppelplattenspieler, Vorhang mit elektrischer Zugvorrichtung und Sonora-Bildwand 5,20x4,40m zusammen

Quelle. Filmwoche 9/1950

Großzügiger durch Straßenverbreiterung bedingter Umbau des nunmehr 690 Sitzplätze umfassenden Lichtspielhauses durch die Düsseldorfer Architekten C. H. Isken und Ludwig Kreutzer. Im Zuschauerraum, dessen starkes Gefälle einwandfreie Sicht gewährt, korrespondieren stoffbezogene, dezent getönte Wände auf der rechten Seite mit vier grauen, unterbrochenen Flächen, von denen die Köpfe bekannter Filmstars herabblicken. Bequeme Bestuhlung, moderne Kinotechnik und eine klar gegliederte 24 Meter breite Eingangsfront runden das Bild ab.

Quelle: Der neue Film 65/1958

Photo 2005

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