HANSA

Köln (Nordrhein-Westfalen), Weidengasse 34

eröffnet: 1920
geschlossen: 1983
Sitzplätze: 400 (1920) - 500 (1930/1940) - 600 (1950/1959) - 497 (1965/1971) - 450 (1981)
Architekt: Burger (Wiederaufbau 1949)
Betreiber:
Paul Bruck
Leenen
Paul Jockel
Franz Ulierich
Alexander Gerhardt

Konrad & Charlotte Schönborn
Charlotte Schönborn
Kalkzaun Film GmbH, Neuss
1920-1921
1921
1929-ca.1934
mind.1936-1943
1949-1961

1962-mind.1971
mind.1978-1981
1982-ca.1983
Kinoname: Hansa

neuer Kinoname: Kino für Jedermann 2
neuer Kinoname: Regina
neuer Kinoname: Jedermann - Bühne
neuer Kinoname ab 1953: Hansa 


  


Dieses Filmtheater in der Weidengasse wurde 1920 eröffnet und schon ein Jahr später wegen Unrentabilität geschlossen. A2127
Acht Jahre später erfolgte dann ein neuer Versuch im Rahmen von Paul Jockels "Kino für Jedermann"-Kette. Nach einem weiteren Betreiberwechsel und Namensänderung wurde das Gebäude 1943 restlos zerstört. Der Wiederaufbau war 1949 nach neun Monaten Arbeit abgeschlossen.
Der helle Theaterraum mit schwerer Eichenbestuhlung fasste jetzt 600 Besucher. Die Vorhalle mit zwei Kassen und Büro bot genügend Platz für großflächige Werbung. Die technische Ausstattung bestand aus zwei Zeiss.Ikon-Projektoren, einem Telefunken-Verstärker, Siemens-Umformer, elektrischer Zugvorrichtung, Diawerfer, Platten- und Farbspieler, Trockengleichrichter und Umroller. Erster gezeigter Film war "Zwei in Paris". Geplant war, dreimal die Woche in der Abendvorstellung bei einem Zuschlag von 50 Pfennigen eine einstündige Bühnenschau vor dem Film anzubieten. Ob dies lange Bestand hatte, bleibt anzuzweifeln, denn ab 1953 nannte Bestreiber Alexander Gerhardt das Kino in dem ursprünglichen Namen "Hansa" um und Strich den Beinamen "Bühnenschau". W4977
1955 wurde der Saal auf CinemaScope umgestellt. N5556
Ausführliche Informationen auf der Webseite
"Köln im Film"


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Datum der Erstellung/letztes Update: 27.08.2020