ROXY

Marburg (Hessen), Bahnhofstr. 20

eröffnet: 1911
geschlossen: zwischen 1967 und 1970
Sitzplätze: 180 (1918) - 170 (1920) - 163 (1942) - 500 (1950/1967)
Architekt: Freiwald (Wiederaufbau1949)
Betreiber:
F. Hubert
Eckhardt & Schubert
Josef Closmann
Ludwig Herlitz
Closmann Erben
1920
1921
1922-ca.1944
1949-mind.1965
1967
Kinoname: Lichtspiele

Kinoname ab 1937: Scala  
neuer Kinoname: Roxy   
                    

Das kleine Kintopp in Bahnhofsnähe spielte bis zum 2. Weltkrieg, während dem es wohl beschädigt wurde, was bei der Nähe zum Bahnhof nicht verwunderlich war und auch deshalb wahrscheinlich ist, weil hier erst ab 1949 in einem wesentlich geräumigeren Neubau weiter Filme gezeigt wurden.
Durch ein 22m langes Vestibül mit Kassenraum gelangte man in den Theatersaal. Dessen Wände waren mit Platten ausgelegt. Wellenputz an den Ländseiten und eine Überwölbung mit Schuppendecke sorgten für gute Akustik. Breite Klppstühle in ansteigender Ordnung und auf Lücke montiert boten nun 500 Besuchern Platz. Die große Bühne sowie Garderoben und Künstlerräume ermöglichten auch andere Veranstaltungen.
Nachdem das Kino Mitte der 60er an die Vorkriegsbetreiber - Familie Closmann - zurückfiel, schloß das Haus alsbals seine Pforten, da die Familie - nach wie vor Betreiber der meisten Marburger Kinos - anscheinend Überkapazitäten fürchtete.  N5002 W5001
Vom Kino ist nichts mehr zu sehen.

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