CASABLANCA

Oldenburg (Niedersachsen) , Johannisstr. 17

eröffnet: 1981, 1984 erweitert, 1996 modernisiert
geschlossen: geöffnet
Sitzplätze: 200 + 120 + 60 (2006)
Architekt:  
Betreiber: Dr. Detlef Roßmann

Zu Beginn der 80er-Jahre begann in Oldenburg mit dem „Casablanca“ - Programmkino ein neues Kapitel der lokalen Kinogeschichte. Die Qualität der im „studio Z“ (siehe Ziegelhof-Lichtspiele) gezeigten Filme hatte seit der Übernahme von Horst Urhahn abgenommen, kommerziell uninteressante aber ansonsten sehenswerte Filme wurden nicht mehr gezeigt.

Dr. Detlef Roßmann errichtete deshalb 1981 in einer ehemaligen Lagerhalle das „Casablanca“ mit etwa 138 Plätzen und angeschlossener Café-Kneipe. Schwerpunktmäßig zeigte er deutsches und internationales Autorenkino sowie Filmklassiker.

1984 kam ein Kleinkino mit etwa 60 Plätzen hinzu.

1996 wurde das „Casablanca“ modernisiert und erhielt einen dritten Saal. Das neue „Kino 1“ hat 200 Plätze, im „Kino 2“ und in der „Black Box“ stehen 120 und 60 Plätzezur Verfügung.

Zwischenzeitlich hatten sich auch die Ansprüche des Publikums geändert, die nachfolgenden (Studenten-) Generationen zeigten weniger Interesse am Repertoireprogramm. Zugleich waren überall in Europa und Deutschland neue (auch künstlerisch) anspruchsvolle Filme entstanden, die auf dem breiten, rein kommerziellen ausgerichteten Abspielmarkt kaum eine Chance hatten, aber in den Programmkinos der Universitätsstädte Erfolg versprechend gezeigt werden können.

Das Kino spielt ein anspruchsvolles Arthouse-Programm, ist Mitglied der "AG Kino-Gilde", der "C.I.C.A.E.", der "Europa Cinemas" und des "Kinobüros Niedersachsen e.V." und wird regelmäßig für die Jahresprogramme ausgezeichnet.

Das einzige Oldenburger Programmkino verfügt über eine anspruchsvolle Filmdisposition, ein sehr gemütliches Ambiente und kompetente und freundliche Mitarbeiter.

www.casablanca-oldenburg.de

      Straßenansicht 
                                                             Innenhof mit Eingang

                                                                                          

Quellennachweis:

Die Informationen zu den Oldenburger Kinos stammen aus meiner Diplomarbeit "Die Kinoentwicklung in der Region Oldenburg / Ostfriesland zwischen 1945 und 2004". Hier befinden  sich auch die Angaben zu den von mir verwendeten Quellen. Als Grundlage dienten alte Filmtheater-Adressbücher, Zeitungsartikel der "NordWest-Zeitung" sowie "Protze, Judith 2004: "„Oldenburger Lichtspiele – Film- und Kinogeschichte(n) der Stadt Oldenburg“, Oldenburg: BIS-Verlag"

Stephan Bents

Vielen Dank an Stefan Bents für die Gestaltung der Seite

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