SCALA

Olpe (Nordrhein - Westfalen), Martinstr. 24

eröffnet: 28.11.1912
geschlossen: 1970
Sitzplätze: 200 (1920) - 280 (1930) - 320 (1932/1942) - 285 (1950) - 253 (1967)
Architekt: Langenhagen, Olpe (Umbau 1952)
Betreiber:
Gebr. Heinrich, Grummsbach
Franz, nach 2. Weltkrieg Alfred Tampier
Horst Buchal, Hagen
1918
1919-1960
1961-mind. 1967
Kinoname: Lichtspiel-Theater Olpe  
neuer Kinoname: Kaiserhof-LS, ab 2. Weltkrieg Lichtspieltheater
neuer Kinoname: Scala                   


Das Kino befand sich seit 1912 im Saalanbau des Hotels Kaiserhof in der Mühlenstraße, der links neben dem Hotel lag. Die Vorführungen liefen mit Sauerstoff und Gas als Lichtquelle für den Pathé-Projektor, der noch mit der Hand gekurbelt werden mußte. 1930 löste der Lichtton ab. Franz Tampier verstarb im Januar 1945. Sein ältester Sohn, Alfred, übernahm das Theater.
1951 erfolgte ein vollständiger Umbau. An der Außenfront wurden große Schaukästen mit Neon-Beleuchtung installiert, in der Vorhalle ein verchromtes Kassentransparent mit Scheibe und Durchsprechereingebaut. Der Saal erhielt Acella-Bespannungen in Grün mit Gold,einen neuer Bühnenvorhang (ebenfalls Gold) und neue Beleuchtungskörper. Im Vorführungsraum standen jetzt zwei neue Bauer-B 8-Projektoren in Rechts- und Links-Ausführung, ferner wurde eine neue Lorenz-Tonanlage und eine abwaschbare „Ideal"-Gummi-Bildwand installiert.        N5162 W5152
Zum Jubiläum anlässlich des 40-jährigen Bestehens 1952 lief der Film „Land des Lächelns". N5291

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Datum der Erstellung/letztes Update: 10.04.2019