SCHAUBURG

Stuttgart (Baden-Württemberg), Hackstr. 1b

eröffnet: 1951
geschlossen: 31.06.1966
Sitzplätze: 400 (1951/1960) - 360 (1961/1966)
Architekt:
Betreiber:
Walter Behringer 1951-mind.1961                                                            

Die Schauburg-Lichtspiele — Ende 1945 mit 566 Sitzplätzen am Stuttgarter Schlachhof eingerichet und im Mai 1946 von Herrn Walter Behringer übernommen und bis Februar 1951 dort betrieben - mußten infolge Benötigung des alten Hauses für Schlachthofbetriebszwecke verlegt werden. Herr Behringer erwarb in der Hackstraße 1 b (am Stöckachplatz) ein Ruinengrundstück und erbaute in fünf Monaten zunächst die Stockwerke für die neuen Schauburg-Lichtspiele. Das neue Filmtheater, eine reklamegünstige Außenfront und geräumige Kassen-Foyer-Halle aufweisend, hatte 377 reguläre Sitzplätze und 23 Notsitze, die sich in zehn Logensessel und vier Platzkategorien mit rund je 100 Plätzen unterteilten. Die Bühne maß 7 m Breite, 5 m Höhe und 1,50 m Tiefe und war auch für Vorträge benutzbar. Die Bildwand war 4,50 m breit und 3,20 m hoch; der Abstand vom Projektor zur Bildwand betrug 20 m. Die Projektionskabine besass zwei Bauer-Maschinen Typ B 6, einen Dia-Projektor Kinelux und Verstärkeranlage von Telefunken; auch die Bühnenlautsprecher waren Telefunken-Fabrikate. N5125 W5121
1954 wurde das Kino auf CinemaScope umgestellt. "Das Gewand" war der erste danach gezeigte Film. N5494
Nach der Schließung 1966 wurde der Saal in ein Tanzlokal umgestaltet.
Aktuell (2017) werden an diese Stelle in einem Neubau "urbane, sonnige Stadtwohnungen" angeboten. Auf Google-Maps ist noch das alte Gebäude zu sehen.


Saal 1951 (Bildquelle: Der Neue Film 25/1951)

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