PARK - THEATER

Uelzen (Niedersachsen), Schuhstr. 53

eröffnet: Ende 1949
geschlossen: 1996
Sitzplätze: 528 (1949) - 509 (1967) - 298 (1978) - 202 (1995)
Architekt:
Betreiber:
Walter Hennings
Herbert, später Ranate Böhm
1949-1968
1969-1996
                                           


Der Hamburger Kinobetreiber Walter Hennings errichtete in Uelzen schon während des 2. Weltkrieges die „Stadthallen-Lichtspiele", die aber gleich wieder zerstört wurden. 1949 entstand das Gebäude dann aber wieder neu als „Park-Theater",
Helles Tageslicht fiel durch die gläsernen Wände der Kassenhalle, abends wurde der Raum durch eine neuartige Neonbeleuchtung erhellt. Türen aus Rüsterholz und acht schmiedeeisernen Wandleuchten, alles in Werkstätten Uelzener Handwerksbetriebe angefertigt, gaben dem Foyer eine geschmackvolle Note.
Der Zuschauerraum fasste 528 Personen, die in blaugepolsterten Klappstühlen Platz fanden. Die selbstentworfene Akustikanlage war in die Decke eingearbeitet und trug den Ton in die äußersten Winkel des Saales. Der Vorführraum enthielt zwei ErnemannVII B-Projektoren mit "Europa"-Lichttongeräten, eine Klangfilm-Tonanlage Eurodyn II und eine Doppel-Dia-Einrichtung Typ Ernemann. Geschäftsführer war Edmund Sass, der Anfang welcher 50er-Jahre von Alfred Herrenkind abgelöst wurde.
1979 übernahm Herbert Böhm das "Park-Theater" und das "Central". Kurz danach verstarb dieser. Ehefrau Renate führte den Betrieb weiter. Das Park-Theater wurde nach der Schließung 1996 abgerissen und an dieser Stelle ein Parkplatz hergerichtet.

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Datum der Erstellung/letztes Update: 12.08.2020