| METROPOL |
Wolfsburg
- Fallersleben (Niedersachsen), Bahnhofstr. 33
| eröffnet: | September 1955 |
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| geschlossen: | in Betrieb |
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| Sitzplätze: | 433 (1955) - 284 (1971) - 192 (1993) - |
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| Architekt: | H. Hindahl, Hoyerhagen |
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| Betreiber: |
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| Auf der Homepage war
früher die Geschichte des seit 1955 von Familie Knape betriebenen Kinos umrissen: Die Anfänge
unseres Kinos gehen auf das Jahr 1921 zurück. Zu dieser Zeit begann Hermann
Knape im "Goldenen Stern" in Fallersleben Filme vorzuführen. Aus Platzgründen
wechselte er dann später ins Hoffmann-Haus, wo die Filme noch von einem
Klavierspieler musikalisch begleitet wurden. 1934 baute Hermann Knape das erste eigene Kino an der Ecke Bahnhofstraße und Mühlenkamp. Dieses erwies sich mit 290 Plätzen allerdings bald als zu klein, und so wurde ein neues Grundstück für ein größeres Kino gesucht und nicht weit entfernt gefunden. Doch wegen des Krieges wurden erst mal alle Pläne auf Eis gelegt. Das neue "Metropol", mit damals 433 Plätzen, konnte so erst im September 1955 an der Bahnhofstraße 33 seinen Vorhang für den Film "Die Deutschmeister" mit Romy Schneider zum ersten Mal öffnen. Mit dem Siegeszug des Fernsehens gingen auch die Zuschauerzahlen zurück und das Metropol wurde auf die heutigen 284 Plätze verkleinert. 1980 übernahm der Sohn das Kino von seinem Vater. Horst Knape, Jahrgang 1933, arbeitete schon seit seinem 16. Lebensjahr im Betrieb seines Vaters Hermann. Zusammen mit seiner Frau Ilse, die seit Ende der 1950er Jahre im Metropol dabei ist, führt er das Kino noch heute. Rein äußerlich hat sich seit dem wenig verändert. Geblieben sind auch die acht "Fischer-Lampen" mit ihren Glaslamellen, die den Saal erleuchten. Die Polsterung der Kinosessel, sowie die Wandbespannung, die Vorhänge und die Leinwand ( 4 x 9 m = 36 qm ) sind jedoch immer wieder erneuert worden - zuletzt im Jahr 2003. Die Vorführmaschine, eine FP 30E der Firma Kinoton, und das Tonsystem ( Dolby Digital Surround EX ) sind auf dem aktuellen Stand der Technik. Zur Eröffnung 1955 hatte der Saal eine grün-goldene Damast- Wandverkleidung und die oben schon erwähnten Fischer-Leuchten. Die Hochpolsterbestuhlung stammte von Schröder & Henzelmann. Die Breitwand "ideal II" war 0,20 m breit und 3,60 m hoch.Im Bildwerferraum befanden sich Ernemann VII B-Maschinen, Zeiss-Ikon-Verstärker Dominar L mit Lautsprecher Ikovox D und zwei Schreiber Gleichrichter mit je 80 amp. E5564 |
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Vielen Dank an Thommi Baake für die Fotos Beachten sie auch sein Buch "Wenn es dunkel wird im Saal" Weitere Fotos finden Sie hier und hier. |
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zur Liste Niedersachsen zurück zur Startseite Datum der Erstellung/letztes Update: 11.07.2026 - © allekinos.com |