OLYMPIA

Leipzig - Möckern (Sachsen), Huygenstr. 1

eröffnet: 28.09.1912
geschlossen: um 1964
Sitzplätze: 443 (1913) - 345 (1918) - 409 (1935) - 385 (1940) - 403 (1950) - 358 (1958)
Architekt: Kurt Laux
Betreiber: O. Knöfel                                         1918                            Kinoname: Lichtspieltheater

Rudolf  Hovander                             mind.1920-mind.1930  neuer Kinoname: Olympia-Palast-Theater

Hugo Jakobs                                    mind.1935-mind.1940  neuer Kinoname ab Ende 30er: Olympia  

Die "Lichtbildbühne" berichtete im Frühjahr 1912 erstmals über den Kinoneubau:

Der Leipziger Architekt Kurt Laux will an der Ecke der Äußeren Halleschen Straße/Eckartstraße unter dem Namen "Olympia-Palast" ein imposantes Lichtspielhaus errichten. Auf dem bisher als Bauplatz brachliegenden Gelände soll ein modernes fünfstöckiges Geschäftshaus entstehen, in dessen Erdgeschoss das Theater untergebracht wird.

Nach der Schließung Anfang der 60er-Jahre wurde das Haus als Clubheim genutzt. Jetzt (2008) steht der Saal leer.


Bild von 2008

Auch ein Jahrzehnt später(2017) hat sich am Zustand nichts geändert. Das Gebäude soll nach Jahren des Leerstands demnächst abgerissen werden Hier einige Fotos, die anlässlich  einer Kunstversteigerung ientstanden.


Links und rechts erkennbar zwei schmalere Türen,  die mittige ist zumauert, erkennt man noch. Das waren die alten 3 Saalausgänge nach hinten, weiter rechts Eingang zur Kasse und ein breiter weiterer Ausgang und  gleichzeitiger Hauseingang zu den Wohnungen. Es gab eine Leuchtschrift: Olympia-Lichtspiele.

Im !. Stock (beim heutigen Graffito) waren die Fenster früher blind gestrichen - dort müsste der Vorführraum gewesen sein.


Große Bühne, trotzdem nur Normalfilm. Linkerseits ist die Georg-Schumann-Straße, vielbefahren. Die Fenster existierten früher nicht, die Saalwand war glatt. In Fensterhöhe straßenseitig drei große schöne Schaukästen




Bühne

Saalblick,auf der rechten Seite die Seitenbalkons

Saalblick,auf der rechten Seite die Seitenbalkons

Saalblick,auf der rechten Seite die Seitenbalkons

Saalblick nach hinten, Der kleine Vorhang war in Kinozeiten noch nicht, dort waren Sitzreihen. Man konnte den Saal u.a. nach hinten durch die Straßentüren verlassen, siehe Bild 2. Oben wurden später die Vorführlöcher zugemauert. Dort war  offenbar kein Sitzrang.

Vielen Dank an Michael Zock für die Fotos von 2017 und dier Informationen

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